Mitsubishi Eclipse Cross
Mitsubishi Eclipse Cross

67-kWh-LFP oder 89-kWh-NMC: Mitsubishi erweitert das Elektro-SUV um zwei Reichweiten- und Ladekonzepte

Mitsubishi Motors erweitert das Batterieangebot des vollelektrischen Eclipse Cross. Ab Ende 2026 stehen zwei Batterievarianten zur Verfügung: eine neue 67-kWh-LFP-Batterie für mittlere Reichweiten sowie eine überarbeitete 89-kWh-NMC-Batterie für Langstreckeneinsätze. Beide Versionen leisten 218 PS und unterstützen AC-Laden mit 11 beziehungsweise 22 kW sowie eine Anhängelast von bis zu 1.100 Kilogramm.

Die 67-kWh-LFP-Batterie ermöglicht eine WLTP-Reichweite von bis zu 466 Kilometern. Die 89-kWh-NMC-Version kommt auf bis zu 641 Kilometer. Damit erweitert Mitsubishi den Eclipse Cross sowohl in Richtung eines preisorientierten Einstiegsmodells als auch eines auf maximale Reichweite ausgelegten Elektro-SUV.

67-kWh-LFP-Batterie: Einstieg mit 466 Kilometern Reichweite

Die neue 67-kWh-Batterie basiert auf der Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP). Sie ist auf Kunden ausgerichtet, deren Fahrprofil überwiegend durch urbane und regionale Strecken geprägt ist und die eine geringere Batteriekapazität mit einem niedrigeren Einstiegspreis kombinieren möchten.

Die WLTP-Reichweite beträgt bis zu 466 Kilometer. Für die Gleichstrom-Schnellladung steht eine maximale Ladeleistung von 165 kW zur Verfügung. Mitsubishi gibt für den Ladevorgang von 15 auf 80 Prozent rund 24 Minuten an. An Wechselstrom-Ladepunkten kann die Batterie mit bis zu 11 kW geladen werden.

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung ab 39.990 Euro positioniert Mitsubishi die 67-kWh-Version als günstigere Variante innerhalb des Eclipse-Cross-Elektroprogramms. Die geringere Batteriekapazität reduziert gegenüber der Langstreckenversion sowohl den Energieinhalt als auch den auf maximale Reichweite ausgerichteten Fahrzeugpreis.

89-kWh-NMC-Batterie: 641 Kilometer WLTP-Reichweite

Für längere Fahrstrecken bietet Mitsubishi die überarbeitete 89-kWh-NMC-Batterie. Sie ersetzt die bisherige 87-kWh-Batterie und steigert die maximale WLTP-Reichweite von zuvor 627 auf bis zu 641 Kilometer.

Die Nickel-Mangan-Kobalt-Technologie (NMC) ermöglicht in dieser Konfiguration eine größere nutzbare Energiereserve für Langstrecken. Gleichzeitig wurde das Ladeverhalten optimiert. Die maximale DC-Ladeleistung liegt bei 150 kW; für den Bereich von 15 auf 80 Prozent werden rund 28 Minuten angegeben. Gegenüber der bisherigen Batterie reduziert sich die entsprechende Ladezeit laut Mitsubishi um bis zu neun Minuten.

Für das AC-Laden stehen 11 und 22 kW zur Verfügung. Damit kann der Eclipse Cross sowohl an leistungsfähigeren öffentlichen AC-Ladepunkten als auch an entsprechenden privaten oder betrieblichen Ladeeinrichtungen mit höherer Wechselstromleistung geladen werden.

LFP und NMC: Zwei Batteriekonzepte für unterschiedliche Fahrprofile

Mit der Kombination aus LFP- und NMC-Technologie verfolgt Mitsubishi eine Differenzierung nach Einsatzprofil. Die 67-kWh-LFP-Batterie konzentriert sich auf einen niedrigeren Einstiegspreis und mittlere Reichweiten. Die 89-kWh-NMC-Batterie adressiert dagegen Fahrer mit regelmäßigem Langstreckenanteil und einem höheren Bedarf an Reichweite zwischen den Ladestopps.

Die wesentlichen technischen Eckdaten unterscheiden sich entsprechend bei Batteriegröße, Reichweite und DC-Ladeleistung. Bei den zentralen Fahrzeugeigenschaften bleibt das Niveau weitgehend identisch: Beide Varianten verfügen über 218 PS, unterstützen AC-Laden und können bis zu 1.100 Kilogramm Anhängelast bewegen.

Die höhere Spitzenleistung beim DC-Laden der kleineren Batterie führt dabei nicht automatisch zu einer kürzeren Gesamtzeit im Verhältnis zur größeren Batterie. Ladeleistung, Ladezustand, Batterietemperatur und Ladekurve bestimmen gemeinsam die tatsächliche Ladezeit.

Mitsubishi Eclipse Cross als Elektro-SUV mit flexibler Batterieauswahl

Die Erweiterung des Batterieprogramms verändert die Positionierung des Eclipse Cross innerhalb des Elektro-SUV-Segments. Kunden können zwischen einem auf Anschaffungskosten und mittlere Reichweite optimierten Fahrzeug sowie einer Langstreckenvariante wählen.

Die 67-kWh-LFP-Version bietet mit bis zu 466 Kilometern WLTP-Reichweite eine Reichweitenreserve, die insbesondere für Pendelstrecken, urbane Nutzung und regionale Fahrprofile ausgelegt ist. Die 89-kWh-NMC-Version erhöht dagegen die Reichweite auf bis zu 641 Kilometer und reduziert damit die Häufigkeit notwendiger Ladestopps auf längeren Fahrten.

Die Unterschiede liegen damit primär in der Batteriearchitektur. Motorleistung, Ladeoptionen und Anhängelast bleiben unabhängig von der gewählten Batterie auf einem vergleichbaren Niveau.

DC-Schnellladen mit bis zu 165 kW

Bei der 67-kWh-LFP-Batterie beträgt die maximale DC-Ladeleistung 165 kW. Mitsubishi nennt für den Ladehub von 15 auf 80 Prozent rund 24 Minuten. Die 89-kWh-NMC-Batterie erreicht maximal 150 kW und benötigt für denselben Ladebereich rund 28 Minuten.

Für die Bewertung der Ladeperformance ist die Spitzenleistung allein jedoch nur eingeschränkt aussagekräftig. Entscheidend ist die über den gesamten Ladevorgang verfügbare Ladeleistung. Mit steigendem Ladezustand wird die Leistung üblicherweise reduziert, um die Batterie zu schonen und die Ladeparameter innerhalb der zulässigen Betriebsgrenzen zu halten.

Die von Mitsubishi genannten Zeiten beziehen sich deshalb auf einen definierten Ladebereich und stellen keine vollständige Vollladung von 0 auf 100 Prozent dar.

22-kW-AC-Laden für die große Batterie

Ein technischer Unterschied zwischen den beiden Batterievarianten liegt beim Wechselstromladen. Die 67-kWh-LFP-Version unterstützt AC-Laden mit 11 kW, während die 89-kWh-NMC-Version zusätzlich mit bis zu 22 kW geladen werden kann.

Die 22-kW-Funktion kann insbesondere an geeigneten öffentlichen AC-Ladepunkten Vorteile bieten, sofern Fahrzeug, Ladepunkt und Netzanschluss die entsprechende Leistung bereitstellen. Im privaten Umfeld hängt die tatsächlich nutzbare Ladeleistung unter anderem von der installierten Wallbox und dem vorhandenen Netzanschluss ab.

Damit erweitert die NMC-Version neben der Reichweite auch die Möglichkeiten zur schnellen AC-Energieaufnahme.

218 PS und bis zu 1.100 Kilogramm Anhängelast

Unabhängig von der Batterievariante verfügt der Eclipse Cross über eine Motorleistung von 218 PS. Auch die Anhängelast bleibt mit bis zu 1.100 Kilogramm bei beiden Versionen identisch.

Damit soll die Wahl zwischen LFP- und NMC-Batterie nicht zu einer grundlegenden Einschränkung bei den praktischen Fahrzeugeigenschaften führen. Der Kunde entscheidet im Wesentlichen zwischen unterschiedlicher Batteriekapazität, Reichweite, Ladecharakteristik und Preispositionierung.

Preis des Eclipse Cross mit 67-kWh-Batterie

Der Mitsubishi Eclipse Cross mit 67-kWh-LFP-Batterie ist ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von 39.990 Euro erhältlich. Zusätzlich nennt Mitsubishi einen Aktionsrabatt von 4.000 Euro.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann darüber hinaus eine staatliche E-Auto-Förderung von bis zu 6.000 Euro berücksichtigt werden. Die tatsächliche Förderhöhe hängt von den jeweils geltenden Förderbedingungen und den persönlichen Voraussetzungen des Käufers ab. Ausgehend von der genannten unverbindlichen Preisempfehlung ergibt sich bei vollständiger Ausschöpfung der genannten Rabatte und Förderung rechnerisch ein Betrag von bis zu 29.990 Euro.

red/Mitsubishi/09/2026

 

mitsubishieclipsecrossev001
mitsubishieclipsecrossev002
mitsubishieclipsecrossev003
mitsubishieclipsecrossev004
mitsubishieclipsecrossev001
mitsubishieclipsecrossev002
mitsubishieclipsecrossev003
mitsubishieclipsecrossev004