E-Mobil: Update für Nissans vollelektrisches Crossover-Modell Ariya
"Design des zeitlosen japanischen Futurismus"
Zum Modelljahr 2026 erhält der Nissan Ariya eine Reihe technischer und gestalterischer Änderungen. Dazu zählen unter anderem Anpassungen am Fahrwerk, integrierte Google-Dienste im Infotainmentsystem sowie eine neue Vehicle-to-Load-Funktion (V2L), die das Versorgen externer Elektrogeräte ermöglicht.
Optisch orientiert sich das überarbeitete Modell weiterhin an der Designlinie des sogenannten "zeitlosen japanischen Futurismus“. Die Frontpartie wurde neu gestaltet und weist eine durchgehende, reduzierte Formensprache auf. Eine in Wagenfarbe lackierte Blende sowie überarbeitete Lichtsignaturen prägen das Erscheinungsbild. Serienmäßige 20-Zoll-Räder kombinieren Materialien wie Aluminium und Kunststoff. Die Außenfarben werden um die Variante "Plasma Green“ ergänzt.
Im Innenraum verfügt das Fahrzeug über eine Ambientebeleuchtung mit 64 Farboptionen. Die Mittelkonsole wurde neu gestaltet und bietet nun ein größeres Stauvolumen. Eine induktive Lademöglichkeit mit bis zu 15 Watt Leistung sowie zusätzliche USB-C-Anschlüsse stehen für mobile Endgeräte zur Verfügung.
Im Bereich Konnektivität kommt die aktuelle Generation von NissanConnect mit integrierten Google-Diensten zum Einsatz. Funktionen wie Navigation über Google Maps können per Sprachbefehl gesteuert werden. Die Routenführung berücksichtigt dabei automatisch Ladepunkte auf Basis des aktuellen Batteriestands und bereitet die Batterie thermisch auf Schnellladevorgänge vor. Ergänzend lassen sich über eine mobile Anwendung Fahrzeugfunktionen wie Ladezustand, Klimatisierung oder Reifendruck aus der Ferne überwachen und steuern.
Für das Laden ist ein 11-kW-Bordladegerät für Wechselstrom vorgesehen, an Schnellladestationen sind Ladeleistungen von bis zu 130 kW möglich. Die serienmäßige V2L-Funktion erlaubt die Stromversorgung externer Geräte mit bis zu 3,7 kW.
Überarbeitungen am Fahrwerk sollen Vibrationen reduzieren und die Fahrstabilität erhöhen. Assistenzsysteme wie das ProPILOT-System wurden weiterentwickelt und bieten unter anderem angepasste Beschleunigungs- und Bremsprofile. Ein Kamerasystem mit acht Perspektiven erzeugt eine Rundumsicht inklusive 3D-Darstellung und zusätzlichen Assistenzfunktionen für komplexe Verkehrssituationen.
Das Modellangebot startet zu Preisen ab 58.840 Euro und umfasst weiterhin Varianten mit Frontantrieb sowie Versionen mit dem elektrischen Allradsystem e-4ORCE. Letztere wird mit einer Systemleistung von 225 kW angeboten und ist ab 63.840 Euro erhältlich. Das vollelektrische Crossover-Modell kann ab sofort bestellt werden. Die Markteinführung in Deutschland ist für September 2026 vorgesehen.
Weitere Informationen zum Nissan Fahrzeugprogramm unter www.nissan.de
red/nissan/05/2026
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